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Empfangstresen im Salon planen: Größe, Funktion & erster Eindruck

Von 3A Concepts · Aktualisiert 23.06.2026

Der Empfangstresen ist das erste, was deine Kunden sehen – und das letzte, woran sie sich beim Bezahlen erinnern. Er prägt den ersten Eindruck, organisiert den Tagesablauf und verkauft im Vorbeigehen Produkte. Trotzdem wird er oft zu klein, zu niedrig oder zu spät geplant. Hier liest du, worauf es ankommt.

Ein guter Empfangsbereich ist mehr als ein Tisch mit Kasse. Er ist Bühne, Arbeitsplatz und Verkaufsfläche zugleich. Wer ihn durchdacht plant, gewinnt Professionalität, Komfort und zusätzlichen Umsatz – ohne mehr Fläche zu brauchen.

Der erste Eindruck entscheidet

Studien zur Wahrnehmung zeigen: Der erste Eindruck entsteht in wenigen Sekunden – lange bevor die erste Strähne geschnitten wird. Ein aufgeräumter, hochwertiger Empfang signalisiert Qualität und Verlässlichkeit. Ein überladener, improvisierter Tresen hingegen relativiert jede noch so gute Arbeit am Stuhl.

  • Klare, aufgeräumte Oberfläche statt Zettelwirtschaft
  • Markenlogo oder Akzentwand im Blickfeld – ideal für Fotos
  • Hochwertige Materialien, die zum Gesamtkonzept passen
  • Gute Beleuchtung, die Gesicht und Tresen schmeichelhaft ausleuchtet

Die richtige Größe und Höhe

Ein Empfangstresen hat meist zwei Ebenen: eine niedrigere Arbeitsfläche für Personal (rund 72–76 cm) und eine erhöhte Kundentheke (rund 105–115 cm), die Technik und Unterlagen vor Blicken verbirgt. Plane genügend Breite ein, damit Termine, Bezahlung und Beratung gleichzeitig stattfinden können, ohne dass es eng wird.

Element Empfehlung Warum
Arbeitshöhe (Personal) ca. 72–76 cm Bequemes Arbeiten im Sitzen & Stehen
Kundentheke (Aufsatz) ca. 105–115 cm Verdeckt Technik, definierte Distanz
Theken-Breite ab ca. 120–180 cm Platz für Kasse, Beratung, Produkte
Bewegungsraum dahinter min. 90–100 cm Freier Durchgang, auch zu zweit

Funktion: Arbeitsplatz, der mitdenkt

Hinter der schönen Front entscheidet die Funktion über den Alltag. Plane Stauraum für Kassensystem, Terminbuch oder Tablet, Telefon, Kartenleser, Verpackungsmaterial und Retouren. Kabelkanäle und Steckdosen gehören in die Planung – nicht als Nachrüstung mit Mehrfachsteckdosen auf dem Boden.

  • Integrierter Platz für Kasse, Karten-Terminal und Tablet
  • Abschließbare Schubladen für Bargeld und Wertsachen
  • Strom- und Netzwerkanschlüsse direkt im Tresen
  • Ablage für Tee/Kaffee zur Begrüßung der Gäste
Profi-Tipp: Plane die Rückwand hinter dem Empfang als Verkaufsregal für Pflegeprodukte. Genau dort, wo Kunden beim Bezahlen ohnehin warten, entstehen die meisten Spontankäufe – gut beleuchtet wird die Wand zum stillen Verkäufer.

Position im Raum

Der Empfang sollte vom Eingang aus sofort sichtbar sein, damit sich Kunden willkommen und orientiert fühlen. Gleichzeitig braucht das Personal von hier einen guten Überblick über Wartebereich und Salon. Achte darauf, dass die Warteschlange beim Bezahlen nicht den Eingang oder die Laufwege blockiert – mehr dazu im Artikel Empfang & Wartebereich gestalten.

Fazit

Der Empfangstresen ist Visitenkarte, Kommandozentrale und Verkaufsfläche in einem. Wer Größe, Höhe, Funktion und Position von Anfang an mitdenkt, schafft einen Empfang, der professionell wirkt und den Alltag erleichtert. Am besten planst du ihn als Teil des Gesamtkonzepts – mehr dazu im Salonplanungs-Leitfaden und auf unserer FAQ-Seite.

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