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Saloneinrichtung: Budget richtig aufteilen – wofür wie viel ausgeben

Von 3A Concepts · Aktualisiert 27.06.2026

Saloneinrichtung: Budget richtig aufteilen – wofür wie viel ausgeben

Wie viel sollte vom Einrichtungsbudget in Stühle, Waschplätze, Boden, Licht und Empfang fließen? Eine ehrliche Orientierung, damit Sie an den richtigen Stellen investieren – und an den falschen nicht sparen.

Die meisten Salonbetreiber kennen ihre Gesamtsumme – aber nicht die Aufteilung. Genau hier entstehen die teuersten Fehler: Das Geld fließt in sichtbare Hingucker, während an Boden, Licht oder Ergonomie gespart wird – also genau dort, wo sich schlechte Entscheidungen jeden Arbeitstag rächen. Dieser Ratgeber zeigt, wie ein durchdachtes Einrichtungsbudget aufgeteilt wird. Wie hoch die Gesamtsumme überhaupt ausfällt, lesen Sie im Detail unter Was kostet es, einen Friseursalon einzurichten?.

Richtwerte: So verteilt sich ein typisches Einrichtungsbudget

Die folgende Aufteilung ist ein Orientierungsrahmen für die reine Einrichtung & Inneneinrichtung (ohne Roh- und Ausbau wie neue Leitungen, Wände oder Estrich). Je nach Konzept – klassischer Salon, Barbershop, Premium-Studio – verschieben sich die Anteile.

Bereich Anteil am Budget Worum es geht
Bedien- & Frisierplätze ca. 25–35 % Stühle, Spiegelstationen, Bedienwagen
Waschbereich ca. 15–20 % Waschsessel, Becken, Armaturen
Boden, Wand & Decke ca. 15–20 % Beläge, Oberflächen, Akustik
Beleuchtung ca. 8–12 % Grund-, Arbeits- & Akzentlicht
Empfang & Wartebereich ca. 8–12 % Tresen, Sitzmöbel, Retail-Möbel
Backstage & Technik ca. 8–12 % Lager, Personalraum, Color Bar
Puffer / Unvorhergesehenes ca. 5–10 % Reserve für Überraschungen

Wichtig: Das sind Anteile, keine Festwerte. Ein Barbershop steckt mehr in markante Stühle und Industrial-Wandgestaltung, ein Premium-Salon mehr in Material, Licht und Empfang.

Wo sich Investieren wirklich lohnt

Manche Posten sieht der Kunde kaum – spürt sie aber sofort, wenn sie schlecht sind. Hier sollten Sie nicht am untersten Limit kaufen:

  • Bedien- & Waschstühle: Sie sind 8–10 Stunden am Tag in Gebrauch. Billige Hydraulik und dünne Polster fallen nach Monaten auf – bei Ihnen im Rücken und beim Kunden im Nacken. Mehr dazu in der Frisierstuhl-Kaufberatung.
  • Waschplatz-Ergonomie: Der häufigste Grund für Rückenprobleme im Salon. Eine gute Lösung schont Gesundheit und Krankheitstage – siehe Ergonomie am Waschplatz.
  • Boden: Wird täglich nass, mit Haaren und Chemie belastet. Ein billiger Belag ist in zwei Jahren durch. Vergleich unter Salon-Bodenbelag wählen.
  • Licht: Falsche Lichtfarbe ruiniert jede Farbberatung. Hier zu sparen kostet Sie Reklamationen – Details unter Salonbeleuchtung (Kelvin & CRI).

Wo Sparen meist unkritisch ist

  • Dekoration & Accessoires: Lassen sich später günstig ergänzen – müssen nicht zur Eröffnung perfekt sein.
  • Wartebereich-Menge: Lieber wenige hochwertige Sitzplätze als viele billige. Mehr unter Wartebereich-Sitzmöbel.
  • Retail-Regale: Können modular mitwachsen, wenn der Verkauf anläuft.
  • Nice-to-have-Technik: Digital Signage, aufwendige Soundsysteme – sinnvoll, aber nachrüstbar.
Praxis-Tipp: Planen Sie die Reserve fest ein, nicht optional. In nahezu jedem Projekt taucht etwas auf – eine Leitung muss verlegt, eine Wand geöffnet, ein Maß angepasst werden. Wer 5–10 % Puffer einkalkuliert, gerät bei der ersten Überraschung nicht ins Wanken.

Komplettpaket statt Einzelkauf – was es fürs Budget bedeutet

Wer alles aus einer Hand plant, hat die Budgetaufteilung von Anfang an im Griff: Ein Anbieter kalkuliert alle Posten gegeneinander aus und verschiebt Mittel dorthin, wo sie wirken. Beim Stückkauf bei vielen Händlern verliert man dagegen schnell den Überblick – und am Ende fehlt das Geld für Licht oder Boden. Die Abwägung im Detail: Komplettpaket oder einzeln kaufen?.

Budget schonen, ohne am Eindruck zu sparen

Sie müssen nicht alles neu und nicht alles sofort kaufen. Drei Hebel halten das Budget im Rahmen, ohne dass es günstig wirkt:

  • Phasenweise einrichten: Kernplätze zur Eröffnung, Ausbau bei steigender Auslastung.
  • Gebraucht an unkritischen Stellen: Backstage und Lager dürfen gebraucht sein – Vergleich unter gebrauchte vs. neue Saloneinrichtung.
  • Finanzieren oder leasen: Die Investition auf die Laufzeit verteilen, statt Liquidität zu binden – Optionen unter finanzieren oder leasen.

Ihr Budget – sinnvoll aufgeteilt statt geraten

Sagen Sie uns Ihren Rahmen, wir verteilen ihn dort, wo er den größten Effekt hat – mit konkreter Planung, 3D-Visualisierung und transparentem Angebot. Unverbindlich und kostenlos.

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