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Spiegel & Spiegelplätze im Salon planen: Größe, Licht & Anordnung

Von 3A Concepts · Aktualisiert 22.06.2026

Der Spiegelplatz ist der Ort, an dem dein Kunde die meiste Zeit verbringt – und an dem er sein Ergebnis beurteilt. Größe, Rahmen, Licht und Anordnung der Spiegel entscheiden über Raumwirkung, Arbeitskomfort und das Gefühl, gut auszusehen. Hier liest du, worauf es bei der Spiegelplanung wirklich ankommt.

Spiegel sind im Salon weit mehr als Glas an der Wand. Sie strukturieren den Raum, machen ihn optisch größer, tragen das Licht und prägen den Markenauftritt. Wer sie bewusst plant, holt aus jeder Fläche mehr heraus – funktional und optisch.

Größe und Format

Ein großzügiger Spiegel wirkt hochwertig und lässt kleine Salons größer erscheinen. Wichtig ist, dass der Kunde sich bequem sieht – vom Kopf bis mindestens zum Oberkörper, auch im Sitzen. Boden- oder fast deckenhohe Spiegel sind ein starkes Premium-Signal.

  • Lieber groß als zu klein – ein zu knapper Spiegel wirkt billig
  • Sitzhöhe einkalkulieren – der Kunde sieht sich sitzend
  • Bodennahe oder hohe Spiegel lassen den Raum größer wirken
  • Rahmenfarbe und -material als Teil des Markenauftritts

Licht am Spiegel

Kein Element wird so falsch geplant wie das Licht am Spiegelplatz. Schatten im Gesicht, Farbstiche oder Blendung machen jede gute Arbeit zunichte. Ideal ist eine blendfreie, gleichmäßige Ausleuchtung von beiden Seiten oder rund um den Spiegel – mit hoher Farbwiedergabe, damit Farbergebnisse stimmen.

Welche Lichtfarbe (Kelvin) und welcher CRI-Wert dafür richtig sind, vertieft der Beitrag Salonbeleuchtung planen.

Anordnung: einseitig, beidseitig oder Rücken an Rücken

Wie du die Spiegelplätze anordnest, hängt von Grundriss und Platzzahl ab. Jede Variante hat ihre Stärken.

Anordnung Geeignet für Vorteil
Einseitig an der Wand Schmale, längliche Räume Klar, platzsparend, ruhige Optik
Gegenüberliegend Breitere Räume Mehr Plätze, kommunikative Atmosphäre
Freistehend / Rücken an Rücken Große, offene Flächen Flexibel, modern, doppelseitig nutzbar
Profi-Tipp: Achte beim Spiegelplatz auf den Hintergrund, der sich im Spiegel zeigt – der Kunde sieht ihn die ganze Behandlung lang. Eine ruhige, markenkonforme Wand oder ein schöner Akzent hinter dem Kunden wirkt besser als ein Blick auf Lager, Kabel oder Unordnung.

Abstand und Arbeitsraum

Zwischen den Spiegelplätzen muss genug Platz bleiben, damit dein Team bequem um den Kunden herum arbeiten kann und sich Stühle nicht in die Quere kommen. Diese Maße gehören von Anfang an in den Grundriss – mehr dazu im Leitfaden zur Salonplanung. Auch das Spiegelmöbel selbst (mit oder ohne Ablage, Konsole, Stauraum) sollte zum Arbeitsstil passen.

Fazit

Spiegelplätze sind Herzstück und Markenfläche zugleich. Größe, gutes Licht, eine durchdachte Anordnung und ausreichend Arbeitsraum machen aus Glas an der Wand einen Ort, an dem sich Kunden gut sehen und gerne wiederkommen. Wir planen deine Spiegelplätze als Teil des Gesamtkonzepts – auf Wunsch mit 3D-Visualisierung. Weitere Fragen beantwortet unsere FAQ-Seite.

Spiegelplätze, die wirken.

Schick uns deinen Grundriss – wir planen Spiegel, Licht und Arbeitsplätze als stimmiges Ganzes und zeigen dir das Ergebnis in 3D. Unverbindlich und kostenlos.

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